5 Gründe, warum Karneval die schlimmste Zeit im Jahr ist

5 Gründe, warum Karneval die schlimmste Zeit im Jahr ist

Dieses Jahr feiern wir GOREneval als Anti-Karneval für alle Faschingsmuffel. Mit dieser Liste wird gezeigt, dass das schon längst überfällig ist.

Es hat ein bisschen etwas von einer Zombie-Apokalypse, wenn man als Karneval-Hasser in einer Faschingshochburg lebt. Eine verwüstete Innenstadt, durch die die Horden ziehen. Man selbst verschließt sich in seiner Wohnung und geht nur im absoluten Ausnahmefall raus. Die echte Zombie-Apokalypse wäre vielleicht sogar besser, denn da würden (hoffentlich) nicht aus jeder Ecke Schlager dröhnen. Wir von der Horrorklinik haben deswegen den „GOREneval“ ins Leben gerufen, der eine Alternative für Karnevalsverweigerer ist. Aber ist Fasching wirklich so schlimm? Ja, sagen wir und haben dafür 5 Gründe für dich gesammelt.

1. Dreck

Morgens trittst du aus dem Haus und blickst auf die Verwüstung des Karnevalstreibens. Konfetti ist durch den Regen über Nacht zur grau-bunten Papiermatsche geworden. An so mancher Seitenstraße ist der Urin-Geruch kaum auszuhalten. Vielleicht sieht man an der Bushaltestelle auch ein benutztes Kondom. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und wenn du denkst, du hast alles gesehen, dann entdeckst du  am Wegrand einen ausgeschlagenen Zahn. Am besten du nimmst ihn mit und legst ihn unters Kopfkissen. Mit genug Zähnen kannst du dir von dem Geld der Zahnfee vielleicht ein Ticket raus aus dem Krisengebiet leisten.

2. Alkohol

In Bus und Bahn trifft man morgens auf dem Weg zur Arbeit dann auch noch die übriggebliebenen Feierbiester vom Vortag. Ein Clown schwankt gefährlich in seinem Sitz und verteilt den Rest seiner Gesichtsbemalung auf dem Bus-Sitz. Der Geruch von abgestandenem Bier ist ein ständiger Begleiter auf dem Arbeitsweg. Die großen Mengen Alkohol haben reale Konsequenzen, wie zum Beispiel Betrunkene am Steuer, weswegen man so manchen „Promilleweg“ über Karneval am besten vermeidet. Notaufnahmen verwandeln sich in regelrechte Destillerien, zumindest wenn man dem Geruch folgt. Verschärfte Security-Maßnahmen sind nötig, um die behandelnden Schwestern und Ärzte vor handgreiflichen Patienten zu schützen. Verübeln könnte man es den Göttern in Weiß nicht, wenn sie nach dem 10. kotzenden Clown einfach mal zurückkotzen.

3. Lärm

Der durchschnittliche Faschingsmuffel hört jedoch aufmüpfige Feiernde mehr, als dass er sie sieht. In den Faschingshochburgen kann man eine Woche lang zu jeder Tages- und Nachtzeit mit besoffenem Grölen rechnen. Während sich der Nachbar im Rest des Jahres gefühlt schon beschwert, wenn man zu laut räuspert, werden zu Karneval alle Bedenken über Lautstärke über Bord geworfen. Besonders bei Faschingsumzügen ist die Musik auf Wägen anscheinend erst dann laut genug, wenn man in Polen noch den Text versteht.

4. Faschingsmusik

Und was das für Texte sind! Es ist in Faschingshochburgen mittlerweile schon eine Kunstform geworden, eine Party ohne Faschingsmusik zu finden. Jedes Jahr übertreffen sich die Hits an Stumpfsinnigkeit. Meistens hat man jedes Lied schon von 10 grölenden Betrunkenen und 3 Cover-Bands gehört, bevor man es überhaupt erst mal im Original kennenlernt (Nicht, dass das viel besser wäre...).  Wochen später hast du dann plötzlich in einem stillen Moment einen Ohrwurm von einem dieser lyrischen Meisterwerke. Dessen aber noch nicht genug: Wie vom Dämon besessen kann man nämlich plötzlich den ganzen Text auswendig. Wann ist das passiert?

5. Zwangshumor

Als gäbe es einen Schalter, muss jeder ab Punkt 11:11 auch noch superwitzig sein. Jeder, der das albern findet, gilt als Spielverderber und Spaßbremse. Diesem gesellschaftlich verordneten Zwangshumor kann man nicht mal auf der Arbeit entkommen. Plötzlich ist es ok sich vormittags ein Bier rein zu pfeifen oder die Krawatte des Chefs abzuschneiden. In der Mittagspause wird dann “Fastnacht in Franken” oder ähnliche Sternstunden des Fernsehprogramms im kleinsten Detail besprochen. Karneval zeigt offensichtlich, wie sehr der Sinn von Humor sich unterscheiden kann. Denn bei so mancher Büttenrede können viele nicht mal mehr ein müdes Lächeln aufbringen. Oder anders formuliert:


Am schlimmsten ist es zu Karneval
Mit diesen furchtbaren Reimen überall.
Und ohne jemanden zu sehr zu verletzen:
Reime können keinen Humor ersetzen

Aber was ist die Alternative? Während des Karnevals auf einen einsamen Bauernhof in den Bergen zu fliehen? Selbst da ist man vielleicht nicht vor Jecken sicher ;) Wir schlagen vor, einfach mitzufeiern, aber nach deinen Regeln. Denn viele der Punkte sind weniger nervig, wenn man selbst mitmacht. Feier also GOREneval und zeige im Zombie- oder Dämonen-Kostüm, wie du die Narren schon seit Jahren siehst.

Feierst oder verweigerst du dieses Jahr Karneval?

 

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