Die 10 gruseligsten Geisterschiffe – Teil 3

Die 10 gruseligsten Geisterschiffe – Teil 3

Das Meer: wunderschön aber auch grausam. Zahlreiche Schiffe hat es verschluckt, aber manche hat es auch wieder ausgespukt.

Im letzten Teil unserer Serie über Geisterschiffe geht es unter anderem über Geisterschiffe, die man besuchen kann.

7. Jian Seng

Die australische Küstenwache entdeckte im März 2006 im Golf von Carpentaria ein unbekanntes 80 Meter langes Tankschiff, welches führerlos dort trieb. Man informierte die Zollbehörde, die sofort ein Aufklärungsboot hinschickte, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Man fand jedoch ein völlig leeres, verrostetes Schiff vor, dessen Name am Rumpf übermalt worden war. Man konnte es jedoch als „Jian Seng“ identifizieren. An Bord fehlten alle verwendbaren Instrumente und die Motoren waren nicht mehr funktionstüchtig. Im Laderaum konnte man 2 Säcke Reis sicherstellen. Die Behörden konnten für den Tanker mit diesem Namen keinen registrierten Besitzer finden.
Bislang weiß man nichts über die Herkunft, Funktion und den Zielort dieses Geisterschiffes. Im Gebiet, wo man die „Jian Seng“ fand, operierten häufig illegale Fischerboote und auch für Piraterie und Drogenschmuggel war die Gegend berühmt-berüchtigt. Womöglich diente die „Jian Seng“ als Versorgungsschiff für solcherlei gesetzwidrige Aktivitäten.
Nachdem sich kein Besitzer für den Geister–Tanker ermitteln ließ, versenkte man ihn schließlich, damit er kein Sicherheitsrisiko für den Schiffsverkehr darstellen konnte.
Ein ebenfalls recht aktueller Fall ist die Geschichte um Kaz II

8. Kaz II

Der Fall des Katamarans „Kaz II“ ist ziemlich aktuell, allerdings nicht weniger merkwürdig. Man fand das herrenlose Segelboot am 18. April 2007 vor der australischen Nordküste. Von den 3 Seglern an Bord, die drei Tage vorher zu einem Törn aufgebrochen waren, fehlt bis heute jede Spur. Mysteriös war die Tatsache, dass der Motor noch lief, alle Schwimmwesten, ein GPS-Gerät und ein noch laufendes Notebook gefunden wurden. Es lag sogar Essen auf dem Tisch bereit.
Ein Erklärungsversuch zum Verbleib der 3 Vermissten lautet, dass sie bei schlechtem Wetter über Bord gefallen sein könnten. Gegen diese Theorie spricht jedoch, dass die drei Segler – Besitzer Derek Batten und seine beiden Nachbarn Peter und James Tunstead als sehr erfahrene Segler galten, die alle Sicherheitvorkehrungen bestens kannten. Außerdem war auf dem Boot alles sehr ordentlich, nichts war durch ein Schwanken, wie es bei einem Sturm aufgetreten wäre, durcheinander gebracht. Des Weiteren fand man zum Trocknen aufgehängte Handtücher und Kleidung an Deck.
Eine weitere Vermutung stammt von einer Verwandten eines der Vermissten, die meinte, dass es sich möglicherweise um eine Entführung handeln könne. Dies wird allerdings dadurch entkräftet, dass sich noch sämtliche Wertsachen an Bord befanden und auch bis heute keine Lösegeldforderung eingegangen ist.
Die Umstände bleiben weiterhin ein Mysterium und ähneln der verschwundenen Crew der „Mary Celeste“.

9. USS Hornet

Er wurde 1943, auf dem Höhepunkt des zweiten Weltkrieges im pazifischen Ozean eingesetzt und mauserte sich schnell zu einem der am häufigsten ausgezeichneten Navy-Schiffe. Unter anderem ist die „USS Hornet“ für 1410 Abschüsse japanischer Flugzeuge und für über 1,2 Millionen Tonnen an zerstörten feindlichen Schiffen verantwortlich. Am 24. Juli 1969 hatte das Schiff die große Ehre, die Besatzung der ersten Mondlandung aus dem Meer zu fischen.
Doch der Flugzeugträger hatte in seiner Geschichte nicht nur feindliche Schiffe und Flugzeuge zerstört. An Bord gab es durch Angriffe und zahlreiche Unfälle über 300 Tote zu beklagen.
Heute ist die „USS Hornet“ ein Museum. Seit Ihrer Ausmusterung sind an Bord eine Menge Geistererscheinungen und mysteriöse Phänomene berichtet worden. Es scheint fast so, also ob die Vergangenheit doch einige blutige Spuren hinterlassen hat.
Es wird von Gegenständen berichtet, die sich von allein bewegen oder einfach spurlos verschwinden. Schwere Metalltüren öffnen und schließen sich von selbst. Sogar Rohre, in denen kein Tropfen Wasser ist, geben ein Rauschen von sich. Diese unheimlichen Vorkommnisse sind unerklärlich. Ob nun übernatürlich oder nicht, selbst skeptischen Menschen, die nicht an das Übersinnliche glauben, verspüren eine Gänsehaut und ein kaltes, beklemmendes Gefühl, wenn sie an Bord des ehemaligen Kriegsschiffes sind.
Wer sich einmal selbst von dieser gruseligen Atmosphäre überzeugen möchte, kann das Schiff im kalifornischen Hafen Alameda besichtigen.

10. RMS Queen Mary

Das 1936 gebaute Passagierschiff war eines der schnellsten seiner Zeit. Deshalb wurde es im zweiten Weltkrieg als Transportschiff für Soldaten genutzt, da es aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit nur äußerst schwer von U-Booten angegriffen werden konnte. Man gab dem Schiff einen grauen Anstrich, damit der Feind es nicht so schnell erkennen konnte. Daher stammt auch der Spitzname der Queen Mary: The Grey Ghost.
Am 2. Oktober 1942 kam es dann zu einem folgenschweren und tragischen Unfall auf hoher See. Da Die „RMS Queen Mary“ den Befehl hatte, aus Sicherheitsgründen immer Vollgas zu geben, kam es an besagtem Tag durch Navigationsfehler zum Zusammenstoß der „RMS Queen Mary“ mit ihrem Begleitschiff, der „HMS Curacao“. Dabei wurde Letzteres in der Mitte zerteilt und sank mit 336 Mann Besatzung. Nur 26 Mann überlebten diese Tragödie.
Dieses schreckliche Ereignis hat Spuren hinterlassen und ist nach Meinung vieler paranormaler Forscher der Grund für die Geistererscheinungen an Bord. Das Geräusch von berstendem Metall und unheimlichen Schreien wird berichtet. Weiterhin wollen Besucher des Schiffes, welches 1967 stillgelegt wurde und heute als Museum, Hotel und Tagungsort dient, den Geist eines jungen Mannes gesehen haben, der im Jahre 1966 bei einer Feuerübung an Bord von einer Metalltür erdrückt wurde und starb. Wieder andere Berichte erzählen von mysteriösem Baby-Geschrei auf der Krankenstation des Schiffes. Und sogar eine weiße Frau soll die „RMS Queen Mary“ haben, die in der Nähe des Swimming Pools spukt.
Wem das an Grusel noch nicht reicht, der kann sich einmal selbst vom Übernatürlichen auf diesem Ozeanriesen überzeugen, und zwar in Long Beach, Kalifornien. Es gibt dort sogar tägliche Touren, die sich auf die paranormalen Phänomene spezialsiert haben.

Was glaubst du steckt hinter diesen Geisterschiffen?

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