Gibt es Zombies?

Gibt es Zombies?

Zombies sind die Gruselgestalten schlechthin. Doch gibt es Zombies vielleicht sogar wirklich? Wir gehen der Frage auf den Grund.

Was sind Zombies?

Unter einem Zombie verstehen wir allgemein einen untoten Menschen, der ohne Seele und eigenen Willen nur noch seiner Gier nach Menschenfleisch nachkommt. Die Bezeichnung stammt vom afrikanischen „nzùmbe“, das ursprünglich einen Totengeist bezeichnet. Bereits die Namensherkunft zeigt, in welchem Kulturraum der Zombie heimisch ist, typischerweise findet man ihn in Voodooreligionen, speziell auch auf Haiti. Dort glaubt man, dass ein Voodoopriester einen Menschen mit einem Fluch belegen kann, der zu seinem Tode führt. Später kann dieser Priester oder Magier den Menschen wieder zum Leben erwecken, doch er hat dann keinen eigenen Willen mehr und kann als Sklave missbraucht werden. Nach Europa kam die Vorstellung vom seelenlosen Untoten durch die US-Besatzung Haitis in den Jahren 1915 bis 34. In der Folgezeit entstanden eine Reihe von Kinofilmen und vor allem Comics, die sich des Themas annahmen.

Zombies in der Popkultur

Literarisch tritt der Zombie so gut wie gar nicht in Erscheinung, was vielleicht auch daran liegt, dass sein Auftreten vor allem visuellen Horror verbreitet. Meistens handelt es sich bei Zombies um blutige, verweste, zum Teil auch entstellte Menschen, die sich zwar eher langsam und träge bewegen, deren Hunger jedoch groß genug ist, um sie zur Gefahr werden zu lassen, auch weil sie meist in großen Gruppen auftreten. Da Zombies außerdem bereits tot sind, ist ihnen mit Waffengewalt kaum beizukommen, was sie noch zusätzlich Angst einflößend macht.

Die Horrorfilme „Die Nacht der lebenden Toten“ und „Zombie – Dawn of the Dead“ von George A. Romero etablierten den Zombie in dieser heute bekannten Form. Es kam zu einem regelrechten Boom von Zombiefilmen in den 80er-Jahren, so dass sie heute ein eigenes Genre innerhalb des Horrorfilms bilden. Typisch für diese Art von Zombiefilm ist der massive Einsatz von Splatter-Effekten. Interessanterweise erfuhr das Genre gerade in den letzten Jahren einen neuen Aufwind, der mit einer Veränderung in der Darstellung der Zombies einherging. In Danny Boyles „28 Days later“ sind die Zombies nicht länger schwerfällig und langsam, sie sind im Gegenteil sehr schnell und agieren wie Raubtiere, was sie noch gefährlicher macht. Auch „I am Legend“ greift diese Darstellungsweise auf, dabei wird aber auch deutlich, dass diese Zombies zwar willenlos sind, aber nicht kontrolliert werden können, wie es in frühen Werken noch möglich war. Diese Zombies werden von rein animalischen Bedürfnissen beherrscht.

Eine Erscheinung am Rande sind Zombiekomödien wie „Braindead“ und „Shaun of the Dead“. Anders als bei anderen Wesen des Horrorgenres geht die Bedrohung jedoch nicht allein von den Zombies aus, gerade die neueren Verfilmungen haben oft einen gesellschaftskritischen Unterton. So sind es gerade die Menschen, die in ihrer Furcht gegeneinander statt miteinander arbeiten, welche die eigentliche Gefahr darstellen. Übrigens haben auch nur die wenigsten Zombiefilme ein Happy End, sie sind geprägt von Pessimismus und Hoffnungslosigkeit, wenn die Überlebenden einer ungewissen Zukunft entgegenblicken.

Auch in Computerspielen tauchen zuweilen Zombies als mehr oder weniger willkürliche Gegner auf. Bemerkenswert ist in dem Zusammenhang jedoch die „Resident Evil“-Reihe, die auch einige Verfilmungen nach sich zog, und die preisgekrönten "The Last of Us" Spiele. Hier sind die Zombies Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

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